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Ardbeg Alligator… in der Tat eine „bissige Sache“

Limitierte Sonderabfüllung von meiner

Lieblingsinsel –  Islay – die seines gleichen sucht.

Mitglieder des Ardbeg Committee kamen als erste in den Genuss bzw. hatten die Möglichkeit ein Flasche als Committee Abfüllung zu erstehen (eine Versandadresse in UK sollte man allerdings besitzen, was die Sache nicht gerade einfache macht).
Zum Glück für alle anderen gab es dann aber auch noch einige Flaschen für den nicht UK Markt. Natürlich musste man schnell sein, da die Abfüllung relativ schnell vergriffen war – zu mindestens wenn man „nur“ den normalen VK von knapp 100 € bezahlen wollte. Bei ebay und Co gibt es die Flasche immer noch – allerdings muss man derzeit hier eher 130 € bis 140 € anlegen.

Ein super Video der Vorstellung des Alligators gibt’s von whisky.de hier zu sehen (auf englisch *love the accent*). Als ich dieses Video und die Verkostung von Horst gesehen habe war mir klar, dass ich diesen Whisky probieren muss!

Der Ardbeg Alligator verdankt seinem Namen den Fässern in denen er gelagert wurde. Die Fässer wurden 4 min. bzw. grade-4 getoasted – (Whiskyfässer werden vor dem Befüllen mit offener Flamme ausgebrannt, um so eine Kohleschicht zu erzeugen, die während der Reifezeit es Whiskys als Filter dient) – die höchste „Toasting Kategorie“, die der Küfer auch „Alligator Char“ nennt (versucht dass besser nicht zu Hause mit nem Stück Weißbrot in Eurem Toaster ;-) ) –  so dass das Fass danach von innen aussieht wie die Haut eines Alligators – hence: Alligator.

Ist man interessiert an extremen Geschmäckern (wie ich das bin) ist man hier an der richtigen Adresse. Im Gegensatz zu z.B. einem Octomore – der seinen extrem rauchigen Geschmack hauptsächlich durch das Darren des Malz über einem Torffeuer erhält – ist die Sache bei diesem Ardbeg klar – der einzigartige Geschmack entsteht zusätzlich durch die Fassreifung in Alligator Fässern.

Last but not least, zur Sache – also zum Tasting: Viel Rauch, sehr kräftig, sehr sehr würzig aber dennoch weich auf der Zunge (brennt nicht)

imho: das extremste was ich bis dato probiert habe – und zugleich eigentlich auch mit das Beste (natürlich hinter meinem persönlichen all time Favorite dem Pe1).

Fazit: Solltet Ihr die Gelegenheit haben eine Flasche zu ergattern – MACHT ES – Ihr werdet es nicht bereuen!

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