Holger Haettich Freehands

Hh Pipes von Holger Haettich

Ich heisse Holger Haettich, bin Maschinenbauingenieur im Tabakbereich, Pfeifenraucher und Pfeifenmacher. Meine erste Pfeife habe ich 1985 aus einem vorgefertigten Rohling gemacht, weitere Pfeifen folgten. 1989 habe ich meine erste Pfeife auf einer Kunsthandwerkerausstellung verkauft, weitere Ausstellungen folgten wegen der Rarität und der Darstellung dieses Handwerks. Es blieb nicht aus, dass sich Presse, Rundfunk und Fernsehen ebenso für dieses Handwerk interessierten und über mich berichteten.

Ich stelle Pro Jahr ca. 50 Pfeifen her. Meine Pfeifen sind überwiegend mit 9mm Filter ausgestattet, die Formgebung orientiert sich an der Holzmaserung und erfolgt freihand am Bandschleifer. Das Bruyère kommt aus Frankreich, Italien und Griechenland, die Mundstücke sind aus Ebonit- oder Acryl- Stangen hergestellt. Alle Pfeifen sind Unikate, gestempelt mit meinem Hh-Logo und der Qualitätsstufe.

Neben der Fertigung von Freehands arbeite ich sorgfältig gerauchte Pfeifen wieder auf, so dass sie als Estate Pfeifen ein zweites Leben vor sich haben! Damit die Pfeifen wieder hochwertige, voll funktionstüchtige und hygienische Rauchgeräte werden, durchlaufen sie bei mir eine aufwändige Aufarbeitung:

Das Mundstück

  1. Reinigung des Rauchkanals mit Alkohol, bis die Reiniger sauber bleiben. Eventuell spezielle Behandlung des Schlitzes am Biss und der Filterkammer. Auch hier wird so lange gereinigt, bis die Reiniger sauber bleiben.
  2. Die Oberfläche des Mundstückes wird bei Ebonit – je nach Zustand – abgeschliffen und aufpoliert, bei Epoxy und Acryl braucht nur poliert zu werden.

Der Pfeifenkopf

  1. Reinigung der Brennkammer mittels spezieller Räumgeräte, bis das Holz frei liegt. Hier wird auch sichtbar, falls die Brennkammer Schäden davongetragen hat. Wenn diese Schäden nicht zu tief sind, kann die Brennkammer noch etwas weiter abgeschliffen werden. Auf Wunsch kann die nun gereinigte Brennkammer mit Einrauchpaste versehen werden. Durch das Räumen des Kopfes werden die Verbrennungs-Rückstände des Tabaks komplett entfernt und somit etwa 90% des Geschmacks.
  2. Der Rauchkanal wird grundsätzlich auf 4mm aufgebohrt. Der Sitz des Zapfens wird von Kondensat-Rückständen befreit.
  3. Der Kopfrand wird ebenfalls von allen Schmauch-Rückständen befreit, eventuell können leichte aber kaum sichtbare Brandspuren zurückbleiben. Sind die Brandspuren zu stark, wird der Kopfrand abgeschliffen, gebeizt und aufpoliert.
  4. Bei sandgestrahlten Pfeifen oder Kopfränder mit Naturborke wird die Oberfläche gebürstet um eventuelle Verunreinigungen aus den Vertiefungen herauszuholen.
  5. Der Kopf wird abschliessend komplett aufpoliert, dabei werden Handschweißrückstände beseitigt und die Oberfläche wird aufgehellt und auf die ursprüngliche Farbe gebracht.

Die Pfeife ist nunmehr rauchfertig aufgearbeitet, kann sofort mit Tabak gefüllt und geraucht werden!

Und nun: Viel Spass beim Stöbern!

Hello, and thank you very much for your interest in my freehand pipes.

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